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Die Terrororganisation Islamischer Staat muss mit politischen Konzepten bekämpft werden, fordert der Historiker Michael Wolffsohn.

Es werde nichts bringen, wenn die internationale Gemeinschaft im Irak oder in Syrien eingreife, um die bestehende Staatenordnung zu stabilisieren. Bei beiden Ländern handele es sich um "Kunstgebilde", die nicht der ethnischen und religiösen Verteilung der Bevölkerung entsprächen, sagte Wolffsohn am 18. Februar 2015 in der TV-Sendung "Anne Will" in der ARD.

Langfristig könne der Konflikt nur entschärft werden, wenn Bevölkerungsgruppen wie Kurden, Schiiten und Sunniten mehr Eigenständigkeit in föderalen Strukturen ermöglicht werde. "Wenn wir nur die Machtelite A durch die Machtelite B ersetzen, bekommen wir wieder denselben Schlamassel", sagte Wolffsohn.

Zum Mitschnitt der Sendung geht es hier

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